Gehirnschädigung durch den Konsum von Cannabis

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Gehirnschädigung

Man weiß heute, dass Cannabis, beziehungsweise das 9-THC, eine neuroprotektive Wirkung ausübt und das Hirn vor Degeneration schützt. Dies zeigt sich sowohl im Tierversuch wie auch daran, dass Cannabiskonsum den üblichen alkoholkonsumbedingten Gehirnvolumenverlust vollständig verhindert.

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Es gibt aber auch zahlreiche Studien, in denen das Gehirn auf mögliche bleibende negative Veränderungen in Struktur und Funktion durch THC-Wirkung untersucht wurde. Dabei zeigten sich unterschiedliche, z. T. widersprüchliche Ergebnisse. Trotz des komplexen Geflechts von neuroprotektiven und neurotoxischen Effekten scheint nur eine kleine und zudem nach Absetzen der Droge wieder vollständig verschwindende funktionelle Beeinträchtigung wissenschaftlich abgesichert zu sein. Die These von pathologischen Hirnschädigungen durch Cannabis ist nicht sehr wahrscheinlich (little evidence).
Viel Forschung ist in den vergangenen Jahrzehnten betrieben worden, um die Auswirkungen regelmäßigen Cannabiskonsums auf das Gehirn zu untersuchen. Wissenschaftler sprechen von „neurokognitiven Störungen“, der Volksmund sagt dazu einfach „Verblödung“. Wie schlimm sind die Folgen dauerhaften Cannabiskonsums tatsächlich?

Unbestritten ist, dass ein akuter Cannabisrausch einen nicht gerade förderlichen Einfluss auf das Kurzzeitgedächtnis hat. Man vergisst, was man vor fünf Minuten gesagt hat oder weiß mitten im Satz nicht mehr, was man sagen wollte. Das Gehirn ist im Ausnahmenzustand. Mit dem Nachlassen der Wirkung jedoch, nehmen die grauen Zellen in der Regel wie gewohnt ihre Arbeit wieder auf.

Bei Konsumenten, die regelmäßig konsumieren, können sich Konzentrationsprobleme allerdings zu einer dauerhaften Begleiterscheinung entwickeln. Ein Forum-Teilnehmer auf www.cannabis-archiv.de schildert das so: „Im letzten Sommer habe ich ein bis eineinhalb Wochen ein wenig mehr gekifft als normal (2-3 Tüten/Tag), weil ich mit dem Zigaretten-Rauchen aufgehört habe. Nun bin ich seitdem ständig müde und leide ab und an unter einer Konzentrationsschwäche. Ich habe mich extra schon von einem Neurologen untersuchen lassen, aber nachdem er keine Beeinträchtigungen festgestellt hat und ich ihm das häufige Kiffen gebeichtet habe, hat er meine Probs natürlich sofort darauf geschoben. Nun habe ich schon seit geraumer Zeit den Verdacht, dass es am Kiffen lag und habe es jetzt schon seit 7 - 8 Monaten komplett eingestellt, doch die Probleme bestehen weiterhin.“

Ob dauerhaftes Kiffen auch langfristig und unumkehrbar zu Gehirnschäden führt, ist in der Forschung umstritten. Frühere Untersuchungen deuteten darauf hin, dass chronische Cannabiskonsumenten geringere Leistungen in Intelligenztests erbringen, doch viele dieser Studien weisen methodische Mängel auf, die keine eindeutigen Rückschlüsse auf den Effekt des Cannabiskonsums zulassen. Eine 2003 veröffentlichte Metaanalyse macht dies deutlich: Von den 1.014 identifizierten Studien, in denen neurokognitive Funktionen bei Cannabiskonsumenten untersucht wurden, konnten lediglich 15 methodische Kriterien erfüllen, die zuverlässige Ergebnisse gewährleisten. In ihrer Metaanalyse kommen die Autoren erstaunlicherweise zu dem Ergebnis, dass chronischer Cannabiskonsum keine gravierenden Hirnschäden nach sich zieht. „Überraschenderweise haben wir kaum Hinweise für gesundheitsschädliche Effekte (bezogen auf Hirnleistungen) gefunden. Einzige Ausnahme ist ein äußerst kleiner Effekt beim Lernen neuer Informationen“, sagte Prof. Igor Grant, Leiter der Studie.

Kann nun generell Entwarnung gegeben werden? Eine ebenfalls 2003 veröffentlichte Studie zeigt auf, dass man differenzieren muss, da möglicherweise das Alter der Konsumenten eine Rolle spielt. In der Studie wurde Ratten, die sich noch in der Pubertät befinden, 25 Tage lang eine hohe Dosis eines Cannabinoids (WIN 55,212-2) verabreicht. Es zeigte sich, dass die regelmäßige Verabreichung des Cannabinoids eine deutliche und langfristige Beeinträchtigung in Verhaltenstests ergab, in denen das Kurzzeitgedächtnis, Motivation und Aufmerksamkeit untersucht wurden. Artgenossen, die erst im Erwachsenenalter Cannabis verabreicht bekommen hatten, wiesen keine Beeinträchtigungen auf. Schlussfolgerung: In der Pubertät kann Kiffen doch dauerhafte Hirnschäden verursachen.

Was denkst du? Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht, wie der oben zitierte Konsument oder wird das alles zu sehr dramatisiert?

Bei Jugendlichen

Auch im Jugendalter scheint Cannabis beziehungsweise das 9-THC eine neuroprotektive Funktion zu haben. Vergleicht man jugendliche Alkoholkonsumenten mit Konsumenten von Alkohol und Cannabis und Abstinenzlern so zeigt sich nur bei der Gruppe der reinen Alkoholkonsumenten, dass ein Hirnvolumenabbau stattfindet.Ungeachtet dieser möglicherweise positiven neuroprotektiven Aspekten gibt es auch Hinweise, dass mögliche negative Auswirkungen auf das Gehirn umso stärker zu befürchten sind, je früher jemand im Jugendalter in einen regelmäßigen Konsum einsteigt und je intensiver in dieser Phase des Heranwachsens konsumiert wird. Im Folgenden sind einige Studienergebnisse wiedergegeben. Wilson et al.fanden heraus, dass Probanden, die vor dem Alter von 17 Jahren anfingen, Cannabis zu konsumieren, verglichen mit jenen, die später anfingen, ein verringertes Hirnvolumen sowie ein erhöhtes Verhältnis von weißer zu grauer Hirnmasse hatten. Männliche Versuchspersonen, die vor dem Alter von 17 Jahren anfingen, hatten einen höheren CBF-Wert („cerebral blood flow“, dt. Gehirndurchblutung) als andere Versuchspersonen. Sowohl Männer als auch Frauen, die früher begannen, hatten eine kleinere Körpergröße und ein geringeres Gewicht, wobei diese Effekte bei Männern stärker nachzuweisen waren. Solche Effekte scheinen demnach stark von der Frühzeitigkeit und vor allem der Intensität des Cannabiskonsums im Jugendalter abhängig zu sein. Studien dieser Art zeigen auf, dass ein früher Beginn mit den genannten Effekten statistisch im Zusammenhang steht (Korrelation), lassen aber die Frage offen, ob dies durch den frühen Cannabisbeginn verursacht wurde oder durch andere Faktoren wie z. B. den bei dieser Gruppe ebenfalls frühzeitigen Alkohol- oder Nikotinkonsumbeginn. In einer Studie von Padula et al. mit psychologischen Leistungstests zu räumlichen Gedächtnisaufgaben zeigten sich keine Leistungsunterschiede zwischen 16- bis 18-jährigen starken Cannabiskonsumenten und einer Kontrollgruppe. Die Konsumenten zeigten aber eine intensivere, andersartige Hirndurchblutung (CBF), deren Bedeutung noch nicht geklärt ist. Die diskutierten möglichen Schädigungen haben in der Praxis bei denjenigen Jugendlichen, die nur Cannabis konsumieren und ansonsten Nichtraucher sind, keine negativen Auswirkungen. Diese Gruppe schnitt bei einer Studie mit 5263 Schülern im Vergleich mit zigarettenrauchenden Cannabiskonsumenten und cannabisabstinenten Schülern, in Bezug auf Schulleistungen (und Sozialkompetenz sowie sportlicher Aktivität) am besten ab. Als gesichert kann in Bezug zum jugendlichen Gehirn die andersartige Durchblutung bei gleich guter Aufgabenbewältigung gelten, da dieses Resultat nicht bei Nikotin oder Alkoholmissbrauch beobachtet werden kann und keine widersprechenden Studienresultate vorliegen.Eine irreversible Schädigung des Gehirns ist grundsätzlich unwahrscheinlich (little evident). Da jedoch ein altersabhängig erhöhtes Risiko eines negativen Einflusses auf das jugendliche Gehirn nicht ausgeschlossen werden kann, ist Jugendlichen von übermäßigem Konsum abzuraten.

Bei Erwachsenen

Eine Studie ergab, dass die Großhirnrinde von Langzeitkonsumenten schlechter durchblutet wird. Kritiker behaupten, diese Ergebnisse würden weniger die Schädlichkeit der Cannabinoide nachweisen, sondern vielmehr die schädliche Wirkung des Einatmens von Verbrennungsgasen.

Chronische Cannabiskonsumenten zeigen charakteristische Veränderungen im EEG in Form von erhöhten absoluten Amplituden aller Frequenzen über allen Hirnabschnitten, Abnahme der relativen Amplitude aller Nicht-alpha-Frequenzen sowie eine Hyperfrontalität der Alpha-Aktivität. Man spricht hierbei von einer funktionellen Gehirnstörung. Funktionelle Störungen verschwinden mit dem Absetzen der Substanz in der Regel wieder vollständig.

Eine Metaanalyse der University of California, San Diego (UCSD), fand bei schweren Cannabisrauchern „überraschend wenig“ Hinweise für eine substanzielle Hirnschädigung, allenfalls eine geringe Einschränkung der Gedächtnisfunktion konnte beobachtet werden, deren praktische Relevanz jedoch unklar ist. Auch eine Literaturauswertung von Iversen fand kaum Anhaltspunkte, welche für ein Schädigung des Gehirns sprechen und kommt zum Schluss, dass die Auswirkungen von Cannabis auf das Gehirn vermutlich nur geringfügig und vollständig reversibel sind. Eine Langzeitstudie der Universität in Patras kam zu dem Ergebnis, dass Konsumenten ein immer schlechteres Gedächtnis bekommen, je länger sie Cannabis konsumieren.

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