Toxität von Cannabis

Hauptmenue
Geschichte des Kiffens
Gesetzliche Lage
Wirkung von Kiffen
Toxität von Cannabis
Rauschwirkung von Kiffen
Intensivierung der Wahrnehmung
Gesundheitsrisiken
Negative Pschychische Auswirkung
Latendte Pschyhosen
Gehirnschädigung
Gefahr der Abhängigkeit
Schädigung der Lunge
Kiffer Wörterbuch

Kiffen und Verkehr
Rechtssprechung
MPU

Konsumformen
Konsumformen
Kiffen und andere Drogen

Auswirkungen der Illegalität
Mangelde Qaulitätskontrolle
Gesundheitliche Auswirkungen
Gesellschaftliche Auswirkungen

Kiffe (Cannabis) in der Bevölkerung
Konsum in der Bevölkerung
Headshop

Kiffen und Holland
Amsterdam
Gesetzliche Lage
Coffe Shops

Weitere Drogen
Kokain und Crack
Heroin
LSD
Ecstasy
Schnüffelstoffe und Pilze
Alkohol - Medikamente - Nikotin
Forum - Blog
Kiffer Forum
Kiffer Blog

Extras
Links
Impressum / Kontakt

Besucher

Toxität von Cannabis

Toxizität Cannabis selbst ist praktisch ungiftig; die Dosen, die ein Mensch aufnehmen müsste, damit eine toxische Wirkung der Inhaltsstoffe eintritt, sind weder durch Rauchen noch durch Essen von Cannabis zu erreichen. So liegt z. B. die letale Dosis von reinem 9-THC bei über 4 Gramm.Die LD50 des Hauptwirkstoffes THC beträgt bei Mäusen im Fall intravenöser Gabe 29 mg je Kilogramm Körpergewicht, bei oraler Einnahme jedoch 482 mg je Kilogramm Körpergewicht. In der Praxis ist eine tödliche Überdosis beim Menschen deswegen noch in keinem Fall vorgekommen.

 

Hanfpflanze
Eigenschaften
Cannabis gehört zu den ältesten Rauschmitteln. Der psychotrope Wirkstoff des Cannabis ist Tetrahydrocannabinol (THC), der mit einem Anteil von 2 bis 8 % im Haschisch enthalten.

Haschisch bzw. Marihuana wird in der Regel mit Tabak vermischt geraucht aber auch im Tee oder im Essen konsumiert. Je nach Stimmungslage und Persönlichkeit des Konsumenten reicht die Wirkung von einer Euphorisierung und Entspannung bis zu einer Intensivierung der Sinneswahrnehmung und Warnehmungsstörungen. Im Rauschzustand ist die Konzentrationsfähigkeit häufig herabgesetzt und es ist eine gewisse Kritiklosigkeit zu beobachten. Bei einer ängstlichen oder depressiven Grundstimmung kann die Einnahme des Wirkstoffes aber auch Verfolgungsphantasien und bei einer entsprechenden Disposition psychotische Dekompensationen auslösen. In diesen Fällen ist die Suizidgefahr erhöht.

Bei einem kontinuierlichen Gebrauch von Haschisch kommt es zu einer Antriebsverminderung und zu einer Absenkung der Leistungsfähigkeit. Der anhaltende Gebrauch von Haschisch kann eine chronischen Bronchitis auslösen. Aufgrund des hohen Teergehaltes kommt zu einer Erhöhung des Krebsrisikos gegenüber Zigarettenrauchern.

Die Erforschung möglicher Risiken des Cannabis-Konsums für Betroffene sowie die Analyse und Bewertung des internationalen Forschungsstands zu den pharmakologischen und psychosozialen Auswirkungen des Cannabis-Konsums sind Aufgaben, die am FU-Institut für Prävention und psychosoziale Gesundheitsforschung seit vielen Jahren erforscht werden.

Danach sind die pharmakologischen und psychosozialen Folgen des Cannabis-Konsums weit weniger dramatisch als bisher angenommen, wie die Studien belegen (Koautoren: Renate Soellner, FU Berlin, bzw. Karl-Artur Kovar, Tübingen). Tödliche Überdosierungen sind weltweit nicht bekannt. Auch die akute Toxizität von Cannabis ist gering. Niedrige Dosen rufen eine milde Sedierung und Euphorie hervor. Im Cannabisrausch sind die Sinne geschärft, was subjektiv als eine gesteigerte Gefühlsintensität wahrgenommen wird und zu einem verlangsamten Zeitempfinden führt. Häufig kommt es zu gesteigertem Appetit. Unter akutem Cannabis-Einfluss ist die Konzentrationsfähigkeit herabgesetzt, ebenso zeigen sich Leistungseinbußen in der Reaktionsfähigkeit, die später abklingen.

Der chronische Konsum ist jedoch nicht frei von Risiken: So kann es zu einer Beeinträchtigung der Bronchialfunktionen kommen. Außerdem wirkt Cannabis in der Kombination mit Tabak Krebs erregend. Hormonelle Beeinträchtigungen sind nicht eindeutig belegt, dennoch sollte insbesondere in der Schwangerschaft auf einen Konsum von Cannabis – wie auch auf den Konsum anderer Drogen – verzichtet werden.

Der Konsum von Cannabis führt zu keiner körperlichen Abhängigkeit, bei ein bis zwei Prozent der Konsumenten jedoch zu einer psychischen. Dafür ist allerdings in erster Linie weniger die pharmakologische Wirkung verantwortlich, sondern bereits bestehende psychische Probleme. Psychosozial vorbelasteten Personen ist deshalb vom Cannabis-Konsum dringend abzuraten. Zudem ist – mit Blick auf eine mögliche Abhängigkeitsentwicklung – der gleichzeitige Gebrauch mehrerer Drogen und ein chronischer Dauerkonsum mit Risiken verbunden.

Wer Cannabis konsumiert, muss vor allem mit zumeist reversiblen, aber doch Stunden anhaltenden, kognitiven und psychomotorischen Beeinträchtigungen rechnen. Die Annahme, dass der Konsum von Cannabis dabei eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit nach sich zieht, ließ sich nicht beweisen. Es zeigt sich aber, dass Menschen mit Problemen häufiger zu Cannabis greifen als andere. Auch die immer wieder vorgetragene Ansicht, Cannabis sei eine Einstiegsdroge, findet keine wissenschaftlichen Belege. Zwar haben opiatabhängige Personen häufig Cannabis als erste illegale Droge konsumiert, doch führt die Einnahme von Cannabis keineswegs automatisch zum Umstieg auf härtere Drogen. Möglicherweise fördert sogar die Illegalität des Konsums eine Assoziation zu anderen illegalen Drogen.

Cannabiskonsum führt – anders als vermutet – nicht zum Leistungsabfall. Vielmehr zeigen Studien, in denen Studenten und Schüler stichprobenartig untersucht wurden, für den größten Teil der Konsumenten keine geringere Leistungsmotivation oder schlechtere Leistungen als Nichtkonsumenten.

Die Forschung bemüht sich in den vergangenen Jahren vermehrt darum, die therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis beziehungsweise seiner Inhaltsstoffe und deren synthetischen Abwandlungsprodukte zu untersuchen. Bislang ist gut belegt, dass THC, Nabilone und Levonantradol Erbrechen verhindern können, weshalb Cannabinoide in der Therapie von Krebspatienten eingesetzt werden könnten. Cannabinoide können außerdem appetitanregend wirken, weshalb sie bei einem schlechten Allgemeinzustand von AIDS- und Krebspatienten eingesetzt werden können. Mit der Entdeckung der Cannabinoid-Rezeptoren eröffnet sich ein weites Feld für zukünftige Forschungen, zu den Wirkungen und Wirkungsweisen von Cannabinoiden und zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze.

Information

Information
Kiffer Info Startseite  
  Bookmark Buttons
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: BoniTrust Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Kledy.de Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Publishr Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Mobile bookmarks Bookmark bei: Power Oldie Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Bookmarks.at Bookmark bei: Newskick Bookmark bei: Shop-Bookmarks Bookmark bei: Muskelspanner - Bodybuilding & Fitness Bookmark bei: Seoigg Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Jumptags Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Slashdot Bookmark bei: Propeller Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Spurl Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Blogmarks Bookmark bei: Diigo Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Newsvine Bookmark bei: Blinkbits Bookmark bei: Ma.Gnolia Bookmark bei: Smarking Bookmark bei: Netvouz Information
 
     

powered by Venezuela 24 C.A.